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20.3.2020 – Hodja

„Bis auf die Knochen reduzierter, simplifizierter schwarzer Rock’n’Roll“, beschreibt ein Presse-Info den Stil von Hodja. Knochenhart ist der Sound des dänischen Trios. Nicht zuletzt deshalb, weil sie ohne Bass auskommen. Stattdessen sorgen Gitarre, Percussions und Schlagzeug für tiefschwarze Momente. Mit ihrer spärlichen Besetzung erinnert die Rock’n’Roll-Combo an Durchstarter wie The White Stripes oder The Black Keys. Im Vergleich zu den regierenden Genre-Königen, besinnen sich Hodja allerdings noch mehr darauf, die düsteren Wurzeln des Rock’n’Roll heraus zu kitzeln.

Hauptamtlich sind die Gründungsmitglieder Claudius Pratt (Gesang) und Matthias Klein (Schlagzeug) in der amerikanisch-dänischen Band Reverend Shine Snake Oil Co. unterwegs. Dort allerdings mit wesentlich mehr Gospel-Stimmung . Bei einer winterlichen Jam-Session mit Kumpel Tenboi Levinson (Gitarre), in seinem Studio im Kopenhagener Hippie-Staat Christiana wuchs dann das Zweitprojekt heran. Ohne Druck entstanden tanzbare Songs aus Blues, Rhythm, Rock’n’Roll und Soul.

Wie authentisch die Jungs den dunklen Geist des Rock’n’Roll zu transportieren vermögen, beweisen sie im 2012 veröffentlichten Song „Devil On My Back“. „My soul must be black, got the devil on my back“, röhrt Pratt im Chorus. Mit rassiger Soulstimme führt er die Melodien durch das Liedgut. Im Jahr 2015 bringen die leidenschaftlichen Musiker ihr offizielles Debütalbum „The Band“ über Noisolution auf den Weg.
aus laut.de

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